Nadja Amireh bloggt nun bei www.getnoticed.de/blog
Nadja, am Di. 15. März 2011 | 10:11
Es gibt eine Neuigkeit in eigener Sache: Gemeinsam mit meiner Kollegin Anja Beckmann habe ich get noticed! communications gegründet.

Nadja Amireh und Anja Beckmann
Die Agentur für PR & Social Media bündelt unsere 20 Jahre Erfahrung aus Unternehmen (Henkel, Kraft Foods, Starbucks).
Von Köln und Düsseldorf bieten wir Unternehmens- und Markenkommunikation an.
Weitere Informationen gibt es auf unserer Website www.getnoticed.de
Mit der neuen Agentur wird es auch Zeit für ein neues Agenturblog. Auf der Seite www.getnoticed.de/blog sind ab sofort Neuigkeiten, Trends und Informatives aus der Welt von PR & Social Media zu finden. Viel Spaß dabei!
Interview “Präsent sein im Netz”
Nadja, am Mi. 26. Januar 2011 | 12:29
Am vergangenen Montag, hielt ich einen Vortrag über “Social Media Grundlagen” beim Verband der “Business Professional Women” in Düsseldorf. Ein Interview über die Social Media Präsenz von Unternehmen, das ich anlässlich der Veranstaltung der Rheinischen Post gegeben hatte, ist heute erschienen.
Da ist sie wieder: Die Lila Pause
Nadja, am Mo. 24. Januar 2011 | 15:09
Wie alle brauchen mal eine Pause, und manchmal muss sie eben lila sein. Da trifft es sich doch gut, dass die „Lila Pause“ von Milka zurückkehrt. Zum Start sucht Kraft Foods 200 Produkttester, die die Sorte exklusiv vorab probieren dürfen. Der Relaunch wird von Social-Media-Aktionen begleitet.
Voraussetzung für den Einsatz als Produkttester ist die Mitgliedschaft in der Milka Kuh-munity oder der Community von „Bei uns zu Hause“. Die potenziellen Produkttester müssen aber erst zeigen, dass sie perfekt für ihre Aufgabe geeignet sind sowie kreativ und motiviert. Die anderen Mitglieder dürfen die Einreichungen bewerten und kommentieren. Eine Jury wählt anschließend die 200 exklusiven Produkttester aus.
Das Besondere: Die gesamte Aktion wird ausschließlich über digitale Social Media Kanäle wie die Communities und die Milka Facebookseite kommuniziert. So will Kraft Foods Mund-zu-Mund Propaganda erzeugen. Mit der Einführung in den Handel kommen dann klassische Maßnahmen zum Einsatz, z. B. Radiospots und PR-Maßnahmen.
Die Lila Pause wurde im Jahr 1986 eingeführt und war nicht zuletzt Dank des Werbeslogans „Die schönsten Pausen sind lila!” in den 90er-Jahren sehr beliebt. Später verlor das Produkt an Fans und wurde 2007 beerdigt.
Ganz viele Kühe und lila Leckerchen gibt es unter Milka.
Die Zukunft der Werbung bei „The World after Advertising“
Nadja, am Do. 4. November 2010 | 20:56
Hat die klassiche Werbung ausgedient? Was kommt danach? Sind die Diskussionen um neue Werbeformen und -formate unsinnig und klassische Medien werden die nächsten Jahre immer noch maßgeblich unser Konsumverhalten bestimmen?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Kongress „The World after Advertising“, der am 25. November in Düsseldorf stattfindet.

Internationale Redner von Unternehmen wie BMW, MyMuesli oder Sevenload entwerfen ein Bild für ein neues Werbezeitalter. Das Mediencluster NRW möchte als Veranstalter Medienhäusern, Vermarktern und Agenturen mit diesem Event Impulse für eine nachhaltige Positionierung im digitalen Zeitalter liefern.
Ich bin gespannt auf Themen wie:
- Werbung im Fernsehen der Zukunft. Bröckelt das etablierte Geschäft? Was muss sich ändern?
- Markenaufbau in Echtzeit mit Social Media
- Der Konsument der Zukunft
- Fahrplan für das Werbegeschäft der Zukunft – Roadmap 2015
In diesem Blog werde ich anschließend über die Veranstaltung berichten.
Kongress „The World after Advertising“
Rheinterrasse Düsseldorf, Joseph-Beuys-Ufer 33, 40749 Düsseldorf
25. November 2010, 9:00 bis 18:30 Uhr
Generation Unkonzentriert oder Die Zukunft der Werbung
Nadja, am Fr. 29. Oktober 2010 | 10:05
Sie kriechen in Köpfe, pflanzen dort ihre Ideen, wecken Begehren. Wehrlos ergeben sich ihre Opfer, werfen ihr Geld zum Fenster raus und haben auch noch unendlichen Spaß daran. Das ist die Theorie der der Werbebranche.
Doch die Realität ist anders. Die einst so willigen Konsumenten schalten auf Durchzug und die großen Verführer sind entzaubert. Die Werbeindustrie hat ein Kommunikationsproblem.
In den 50er-Jahren, als das Angebot überschaubar und die Käufer vor ihren Apparaten gefangen waren, funktionierte Werbung noch simpel. “Xaver, da schau her, was d’ wieder gemacht hast. Also du bist doch a richtiger Dreck…”- “Sprich’s nicht aus, wir sind nicht daheim.” Mit diesem Dialog beginnt 1956 die Geschichte der deutschen Fernsehwerbung. Die Schauspieler Liesl Karlstadt und Beppo Brem liefern sich darin ein biederes Wortgefecht über ein bekleckertes Tischtuch. Am Ende der Szene sagt der Fleckenmacher triumphierend: “Der gebildete Mensch sagt nur Persil – Persil und nichts anderes.”
In den 80er und 90er Jahren erlebte die Branche einen Boom und überschlug sich fast mit kreativen Ideen. Werbung wurde Kunst.
Heute liegt die Zukunft der Werbung im Internet. “Es wächst eine Generation heran, die gar nicht mehr weiß, was ein Fernseher ist”, sagt Scholz & Friends-Mann Pross. Die junge Generation hat ein sehr unkonzentriertes Medienverhalten und in wenigen Jahren werden internetfähige Mobilgeräte der einzig verfügbare Verbreitungsweg für Reklame sein.”Online-Werbung erfordert aber Interaktivität”, sagt Mathias Stiller, Berliner Kreativgeschäftsführer bei Jung von Matt. Und hier liegt das große Problem. Die Kampagnen müssen im Gegensatz zum TV nicht nur kreativ gestaltet sein, sondern auch viral und interaktiv funktionieren. Doch gelungene Beispiele dafür sucht man vergeblich.
Weitere Informationen finden Sie im Artikel der “Welt Online”.
Authentizität in der Werbung – Der neue Trend oder ein Widerspruch in sich?
Nadja, am Do. 29. Juli 2010 | 14:17
In der kommenden Ausgabe der W&V geht es um den angeblichen Megatrend: die neue Ehrlichkeit in der Werbung. Georg Felser, Dozent für Markt- und Konsumpsychologie berichtet darin, dass die Konsumenten wissen, dass Werbung übertreibt und dies erdulden. Auch verstehen die meisten Menschen durchaus, was Werbung ist und wie sie arbeitet, und unterscheiden sie von anderen Formen der Kommunikation.
Dabei ist Authentizität ein sehr gutes Mittel zur Akeptanz von Werbebotschaften – vor allem, was die bewusste und rationale Bewertung der Botschaft angeht. Darüber hinaus gibt es weniger rationale Bedingungen für Akzeptanz: Wir akzeptieren eher etwas, das unseren Wünschen entspricht. Eine Botschaft, der zufolge ein Problem lösbar, ein Makel zu beseitigen oder eine Krankheit heilbar ist, ist akzeptabler als eine Botschaft, die das alles leugnet. Und wir akzeptieren eher etwas, das in unsere Schemabilder passt.
Bloggeraktivität: USA top, Deutschland flop?
Nadja, am Mo. 7. Juni 2010 | 12:50
Wenn man sich deutsche Blogs flüchtig anschaut könnte man denken, es wird viel zu viel und manchmal wenig gehaltvolles publiziert. Doch das stimmt gar nicht – denn die aktivsten Blogger sind in den USA.
Für eine neue Studie von Sysomos wurden über 100 Millionen Blogposts untersucht. Auf einer Rangliste der aktivsten Blogger lag Deutschland mit 3,34 Prozent nur auf dem sechsten Platz. Die USA sind mit 29,2 Prozent der Spitzenreiter unter den Bloggerstaaten. Erst weit dahinter liegt Großbritannien mit 6,75 Prozent auf Platz zwei. Das Schlusslicht sind mit 1,69 Prozent und Platz 15 die Niederlande.
Dafür ist die Blogosphäre aber eine geschlechtsneutrale Zone: 50,9 Prozent der untersuchten Blogger waren Frauen, 49,1 Prozent Männer.
facebook oder diaspora?
Nadja, am Di. 11. Mai 2010 | 08:28
Während Facebook das Vertrauen seiner Anwender verliert, nutzen Anbieter von alternativen Lösungen den allgemeinen Stimmungswechsel.

diaspora aus New York will mit einem dezentralen Social Network Facebook & Co den Rang ablaufen. Das von vier New Yorker IT-Studenten angeschobene Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, ein “den Datenschutz berücksichtigendes Open Source Social Network mit voller Nutzerkontrolle” zu entwickeln. Statt die Kommunikation über zentrale Server eines gewinnorientierten Unternehmen abzuwickeln, betreiben Nutzer ihren eigenen diaspora-”Seed”, der ihre persönlichen Daten enthält, und über den sie die volle Kontrolle haben. Die Integration mit bestehenden Diensten wie Facebook, Twitter oder Flickr soll dabei nur ein Zwischenschritt sein.
Langfristig verfolgen die diaspora-Entwickler das Ziel, die heutigen zentralen Netzwerke komplett durch eine dezentrale Infrastruktur auf diaspora-Basis zu ersetzen. Einen ersten Meilenstein hat diaspora bereits erreicht: Um sich drei Monate intensiv mit der finalen Entwicklung des Projekts befassen zu können, hat das diaspora-Team über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter um Spenden gebeten. Innerhalb von zwölf Tagen war ihr benötigtes Budget von 10.000 Dollar erreicht. Mittlerweile sind fast 20.000 Dollar und 577 Unterstützer zusammengekommen.
Hier das Video, in dem die vier Gründer das diaspora-Prinzip erklären.
Lesen bildet….
Nadja, am Do. 6. Mai 2010 | 12:39
…..das gilt auch für PR-Basiswissen. Hier die Top 10 der meistgekauften PR-Bücher bei Amazon: http://bit.ly/aGVghb
Mein Favorit ist der Klassiker von Edward Bernays “Propaganda.
I “like” facebook oder schnell geklickt und schnell bereut?
Nadja, am Do. 29. April 2010 | 13:58
Gefällt mir eine News, ein Artikel oder Blogbeitrag, muss ich nur noch auf den neuen facebook ” Like” Button klicken und schon wissen es alle. Das meistbesuchteste Netzwerk macht damit einen Schritt, um Menschen unabhängig von der Plattform miteinander zu verbinden – aber gleichzeitig auch einen weiteren Schritt die facebook-Dynamik aufs Netz auszuweiten. Das ist nicht immer positiv. Der “Like”-Button ist zwar schnell geklickt, aber er lässt sich auch fälschen und verlinkt so eventuell zu anderen Seiten als gedacht. So lobt man unbeabsichtigt Dinge, die man gar nicht mag oder kennt. Read more bei Spiegel……
Und die philosophische Komponente daran? Ist es im Netz nicht so wie im “richtigen” Leben? Besser vorsichtig sein mit allzu schnellen Sympathiebekundungen und auch mal kritisch hinter die Fassade schauen……
